Ansprechpartner:

Ihre Ansprechpartner finden Sie auf der Webseite des jeweiligen Vertrags.

vertraege@medi-verbund.de

Informationen zu den Selektivverträgen für teilnehmende Praxen

 Informationen zu Sonderregelungen in den Selektivverträgen und Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie immer aktuell auf dieser Seite.

Informationen für Hausarztpraxen

Informationen für Kinder- und Jugendarztpraxen

  Informationen Corona-Soforthilfen und Rettungsschirm

Aktuelle Meldungen

04.12.2020:

Angesichts der anhaltend hohen Infektionszahlen in der Corona-Pandemie ist die Sonderregelung zur telefonischen Feststellung der Arbeitsunfähigkeit um drei Monate bis zum 31. März 2021 verlängert worden. Einen entsprechenden Beschluss hat der Gemeinsame Bundesausschuss am Donnerstag gefasst. Damit kann Patienten bei Erkrankungen der oberen Atemwege mit leichter Symptomatik nach telefonischer Anamnese eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (Muster 1) für bis zu sieben Kalendertage ausgestellt werden. Zudem ist eine Verlängerung für weitere sieben Kalendertage nach telefonischer Anamnese einmalig möglich. Die Regelung gilt für bekannte und unbekannte Patienten.

22.12.2020:

Die Regelungen zur Fernbehandlung werden für alle Verträge um ein weiteres Quartal bis 31.03.2021 verlängert.


Allgemeine FAQ

AU-Bescheinigungen

04.12.2020 -   die Sonderregelung zur telefonischen Feststellung der Arbeitsunfähigkeit ist um drei Monate bis zum 31. März 2021 verlängert worden. Einen entsprechenden Beschluss hat der Gemeinsame Bundesausschuss am Donnerstag gefasst. Damit kann Patienten bei Erkrankungen der oberen Atemwege mit leichter Symptomatik nach telefonischer Anamnese eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (Muster 1) für bis zu sieben Kalendertage ausgestellt werden. Zudem ist eine Verlängerung für weitere sieben Kalendertage nach telefonischer Anamnese einmalig möglich. Die Regelung gilt für bekannte und unbekannte Patienten..

08.10.2020 - Ärzte können ihre Patienten jetzt auch in einer Videosprechstunde krankschreiben. Voraussetzung ist, dass der Patient der Praxis aufgrund früherer Behandlung persönlich bekannt ist und die Arbeitsunfähigkeit im Rahmen einer Videosprechstunde festgestellt werden kann.  Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hatte Mitte Juli die Vorgaben zur Bescheinigung einer Arbeitsunfähigkeit (AU) gelockert und beschlossen, dass die Feststellung einer AU auch in einer Videosprechstunde erfolgen kann. Dieser Beschluss ist vom Bundesministerium für Gesundheit nicht beanstandet worden und nach Veröffentlichung im Bundesanzeiger am 7. Oktober in Kraft getreten. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der KBV.

Einlesen eGK

Bei bekannten Patienten gilt - entsprechend den Empfehlungen der KV: Liegt die Karte nicht vor bzw. kann diese nicht mehr nachgereicht werden, dürfen Daten aus dem Vorquartal übernommen werden (auf eine Mahnung zum Nachreichen der eGK kann verzichtet werden).

Bei neuen Patienten gilt: Wenn der Patient zuvor noch nicht in der Praxis war und der Erstkontakt per Videofernbehandlung stattfindet, hält der Patient seine elektronische Gesundheitskarte in die Kamera, damit das Praxispersonal die Identität prüfen und die notwendigen Daten (Bezeichnung der Krankenkasse; Name, Vorname und Geburtsdatum des Versicherten; Versichertenart; Postleitzahl des Wohnortes; Krankenversichertennummer) erheben kann. Der Patient bestätigt zudem mündlich das Bestehen des Versicherungsschutzes. (Quelle: https://www.kbv.de/html/videosprechstunde.php)

Die Daten werden dann manuell in den Schein eingetragen. Informationen der KVBW zum Ersatzverfahren finden Sie hier.

Infoveranstaltungen und Schulungen

Bis mindestens zum 31.03.21 werden Infoveranstaltungen, Vertrags- und Abrechnungsschulungen als Online-Veranstaltung stattfinden. Einladungen zu den Veranstaltungen mit weiteren Angaben zu den jeweiligen Terminen und Details werden per Rundschreiben versendet. Wenn über das Online-Angebot hinaus Schulungsbedarf besteht, werden wir nach Möglichkeit und im Rahmen unserer Kapazitäten Telefon- oder Webkonferenzen für die jeweiligen Praxen anbieten. Sobald absehbar ist, ab wann ein reguläres Angebot von Präsenzveranstaltungen wieder sicher möglich ist, werden wir auch diesbezüglich wieder in die Planung gehen.

Schutzausrüstung

Informationen zur Bestellung und Abrechnung von Schutzausrüstungen erhalten Sie auf folgenden Internetseiten:

https://www.kvbawue.de/praxis/aktuelles/coronavirus-sars-cov-2/hygiene-infektionsschutz/

https://www.mediverbund-ag.de/bestellformular

Vertragseinschreibung bei Fernkontakt

Das Aufklärungsgespräch zur Einschreibung von Versicherten kann fernmündlich vorgenommen werden. Weiterhin ist eine Unterschrift des Versicherten (z.B. postalischer Versand der Teilnahmeerklärung zwischen Therapeuten und Patient) zur wirksamen Einschreibung erforderlich. Die Daten zur Einschreibung des Versicherten werden wie gewohnt über die Vertragssoftware elektronisch übermittelt.

Videofernbehandlung und Telefonkontakte

Viele Leistungen der Verträge sind auch bei Videofernbehandlung oder im Rahmen von Telefonsprechstunden abrechenbar. Nähere Informationen finden Sie weiter unten. Psychotherapeuten finden im Bereich „Psychotherapie“ vertragsübergreifende Informationen.

FAQ Facharztverträge AOK BW/Bosch BKK

Abrechenbare Ziffern bei Videofernbehandlung und Telefonkontakten

Ausgleichszahlungen bzw. Härtefallregelungen

In sehr partnerschaftlichen Verhandlungen und zielorientierten Gesprächen haben wir auch für die Facharztverträge mit der AOK Baden-Württemberg und der Bosch BKK für die Quartale 1/20 bis einschließlich 4/20 vereinbart, dass den Selektivvertragsteilnehmern bei einer Pandemie bedingten Honorarminderung von mehr als 10 % gegenüber dem Vorjahresquartal Finanzhilfen von bis zu 90 % des Honorarvolumens im Vorjahresquartal gezahlt werden. Aufgrund gesetzlicher Vorgaben sind finanzielle Hilfen staatlicher Stellen (wie z.B. Kurzarbeitergeld oder Soforthilfen von Bund/Land) mindernd zu berücksichtigen.

Damit kommen die Selektivvertragspartner ihrer Verantwortung zum Erhalt einer flächendeckenden ambulanten fachärztlichen Versorgung nach. 

Unbenommen hiervon können im Falle existenzbedrohender Honorarausfälle ggf. zusätzliche Liquiditätshilfen gezahlt werden. Zu entsprechenden Anträgen beraten wir Sie gerne.

Überweisung vom HZV-Hausarzt 

Grundsätzlich und insbesondere bei Abrechnung der Überweiser-Ziffer P1A besteht in den Facharztverträgen die Vorgabe, dass quartalsweise eine Überweisung des HZV-Hausarztes vorliegen muss.

Diese kann direkt durch die Hausarztpraxis auch per Fax oder verschlüsselt per Mail übermittelt werden. Wir konnten vereinbaren, dass im Rahmen einer zeitlich befristeten Ausnahme ( bis 31.03.2021 ) die Eingabe der LANR und BSNR des HZV-Arztes auf den Abrechnungsschein auch erfolgen kann, wenn aufgrund der aktuellen Situation ein Überweisungsschein nicht vorgelegt werden kann.

Hilfsmittelversorgung

Informationen der AOK sind hier zu finden.

Fortbildungen und Qualitätszirkel

Sofern in den Verträgen eine Verpflichtung zum Besuch von zertifizierten Fortbildungen und Qualitätszirkeln besteht, wird die Prüfung der Verpflichtungen für das ganze Jahr 2020 ausgesetzt.

FAQ Psychotherapie

Abrechenbare Ziffern bei Videofernbehandlung und Telefonkontakten

Erstkontakte

Erstkontakte können befristet bis zum 31.03.21 auch im Rahmen einer Videofernbehandlung (nicht per Telefon) stattfinden.

Gruppentherapie

Aktuell ist die Durchführung der Gruppentherapie per Videofernbehandlung nicht vorgesehen.

Neueinschreibungen

Neueinschreibungen ohne persönlichen Erstkontakt können in dringenden Ausnahmefällen mit dem Patienten über den Postweg oder digital abgewickelt werden. Es gelten die folgenden möglichen Vorgehensweisen: 

  • Der Arzt/Psychotherapeut druckt die Versichertenteilnahmeerklärung aus und verschickt beide unterschriebenen Exemplare per Post an den Patienten. Der Patient unterschreibt und schickt ein Exemplar zurück an den Arzt / Psychotherapeut. Die Einschreibung gegenüber der Kasse erfolgt elektronisch über die Vertragssoftware. 
  • Der Patient druckt die Versichertenteilnahmeerklärung von der Vertragswebseite unter www.mediverbund-ag.de aus bzw. bekommt diese Blanko vom Arzt / Psychotherapeuten per E-Mail zugeschickt. Der Patient unterschreibt und schickt die Teilnahmeerklärung per Post oder verschlüsselt per E-Mail oder per Fax an den Arzt / Psychotherapeuten. Parallel druckt der Arzt / Psychotherapeut die Versichertenteilnahmeerklärung für diesen Patienten auch über die Software aus, um so den Einschreibe-Code für den elektronischen Datenversand gegenüber der Kasse sowie das Beginndatum der Teilnahme zu erhalten. Sobald wie möglich wird die Originalunterschrift auf dieser Version der Teilnahmeerklärung nachgeholt. Bitte achten Sie vor einem Versand der Einschreibedaten darauf, dass Ihnen ein unterschriebenes Exemplar (original oder digital) als Nachweis vorliegt.

Nachweis Videofernbehandlung

Damit Sie zur (Video-)Fernbehandlung in den Selektivverträgen zugelassen werden können, benötigen Sie einen von der KBV zertifizieren Videodienst-Anbieter. Eine Liste aller zertifizierten Anbieter finden Sie unter folgendem Link:

 https://www.kbv.de/html/videosprechstunde.php

Als Nachweis benötigen wir den Lizenzvertrag des Videodienst-Anbieters. Sollten Sie keinen Lizenzvertrag erhalten haben, akzeptieren wir ebenfalls die per E-Mail erhaltene Registrierungsbetätigung. Den benötigten Nachweis können Sie an folgende E-Mail-Adresse schicken: abrechnung@medi-verbund.de oder per Fax an die Nummer: 0711/ 80 60 79 – 566.

Informationen zu Maßnahmen im Rahmen der Regelversorgung finden Sie hier: